Archiv für August 2012

Luigi: Moskau – Elista …. das war’s ! Teil 3   Leave a comment

Das Monument von Tsagan Aman

Das Monument von Tsagan Aman

Wir rollten tonnenschwer über die Fernstrasse Richtung Astrahan. Wir hatten den ganzen roten schweren Lehm überall kleben. Der Wagen fühlte sich wie ein Tanker an. Nichts mehr von der Leichtigkeit, die SIEGfried sonst auszeichnete. Ich dachte, so bleiben wir in den Dünen alle 5 Minuten hängen. Die Sonne knallte uns auf den Wagen und ließ uns die südliche trockene Wärme fühlen. Wie lang sind eigentlich 100 russische km ? Wir hatten keine Orientierung. Wir wussten ja nicht wo genau wir hin sollten. Irgendwie nach Süden und dann nochmal nach rechts. Auf dem Zettel stand ja der Name …. Tsagan Aman … o.k. Kein einziges Rallyeauto war zu sehen, kein Servicetruck war zu sehen – schlicht nichts. Auf der Strasse waren 10 Autos die Stunde unterwegs. Plötzlich kamen uns 3 Servicetrucks entgegen. Aha – entgegen – hm… Den Rest des Beitrags lesen »

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Veröffentlicht 30. August 2012 von Luigi in Luigis Offroad Circus

Luigi: Moskau – Elista ….. das war`s ! Teil 2   Leave a comment

Tempo 90 – linke Spur

Wir rollten am Haken ins Biouvac von Volgograd. Nicht, dass nicht viele andere dies auch schon erlebt hätten. Ich gebe zu, dass tut wirklich richtig weh – überall stehen die Teams und bauen an ihren Autos für den nächsten Tag und wir rollten lautlos an ihnen vorbei. LAUTLOS mit nem V8.

Bei der Flugplatzfeuerwehr auf einem geschotterten Platz (der wurde mit Sicherheit nur für die Silkway geschottert) durften wir mit einem C-Schlauch unseren SIEGfried säubern, so gut es geht. Wir hatten schließlich schon getankt für morgen. Da sollte auch Auto sauber sein. Wir waren sowieso überrascht, dass nahezu alle Teams ihre Autos jeden Tag bitzeblank ins Rennen geschickt haben. Da haben sie viel Zeit drauf verwendet.

Unser kleines Lager

Nun denn, Mike, Cohiba und Biesti erwarteten uns bereits am Basislager mit hängenden Köpfen. Wir hingen unsere daneben und guckten gemeinsam ne Runde in den russischen Boden. Ein Wettbewerb mit anderen konnte die Rallye nicht mehr werden. Wir hatten nun 50 Strafstunden, aber ein gemeinsamer Kampf um trotz alledem anzukommen, den konnten wir aufnehmen.  Und 5 Minuten nach der Ankunft rissen sich alle zusammen und waren wieder fleißig, wie die Bienen. Mike und Cohiba zerlegten den Wagen in alle Einzelteile und untersuchten alles peinlich genau, tauschten Teile aus. Das Kühlwasser verloren wir, weil Den Rest des Beitrags lesen »

Icey: Die 13 ½ Leben eines Navigators Teil 2   2 comments

4. Leben: Visa für Abenteurer

Champagner über Moskau

Champagner über Moskau

Noch ein kurzer Fotogruß aus Travemünde: Mechaniker und TV-Mensch warten. Bis hierhin alles schick. Dann verschluckte die Fähre unseren Stoßtrupp. Nur eine Linie ihres GPS im Internet zeichnete ein Lebenzeichen vorbei an Fehmarn in Richtung Helsinki und weiter. Stopp.

Unser Stoßtrupp an der russischen Grenze. Atem anhalten. Visa, Papiere, Listen …

Wochen zuvor hatte die russische Botschaft wegen der Visa Stress gemacht. Die vom Veranstalter ausgegebenen Papiere waren unzureichend, die Bearbeitung hätte zu lange gedauert und überhaupt. Ich spreche kein Russisch, einzig „Na sdorowje“. Naja, damit wird man zwar betrunken, aber kriegt keine Visa. Die geduldige aber nachdrückliche Russin in einem Schweriner Reisebüro war unsere Rettung. Nach einem stundenlangen Gespräch mit Händen und Füßen – sie sprach nur wenig Deutsch – Telefonaten mit Paris, Moskau und der russischen Botschaft in Hamburg hatten wir dann die Lösung gefunden.

Drei Wochen später Den Rest des Beitrags lesen »