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Luci: Ich habe nicht die leiseste Ahnung …..   Leave a comment

Luci Lucius .....

Luci Lucius …..um es gleich vorweg zu nehmen..

Ich habe nicht die leiseste Ahnung von der Rennfahrerei. Warum ich Euer Blog trotzdem von Anfang an verfolge? Ganz einfach: Ich habe großen Respekt vor Eurem Vorhaben, das Ihr gegen alle Widrigkeiten verteidigt. Angefangen mit einem total verdreckten Auto. Allein die Bilder aus Rottleben lassen mich zum virtuellen Schwamm greifen. Würde ich mich da jemals ‚rein setzen? Nur unter Androhung von Strafe. Andererseits, so sicher durch den Schlamm zu brausen, ist eine durchaus reizvolle Idee.

Dann die Sache mit den Namen. Wieso bekommen Eure Autos Namen? Fahren sie sich mit persönlicher Ansprache besser, schneller, …? Oh, und sagt mir jetzt nicht, dass sich die Karre leichter aus dem Dreck ziehen lässt, wenn man sie „anspricht“. Dass Ihr abwechselnd über das gleiche Thema schreibt, finde ich ausgesprochen ansprechend. So muss sich ein Psychologe bei der Paartherapie fühlen: Erst beide Seiten hören bzw. lesen und sich somit einen Gesamteindruck verschaffen. Am besten gefällt mir jedoch der sportliche Aspekt, um nicht zu sagen, die spielerische Seite. Schafft Ihr es wirklich, in 15 Minuten solche Texte zu produzieren? Das fände ich recht ungewöhnlich, doch ich könnte mir vorstellen, welche Perspektive sich damit nach dem Ausstieg aus dem Rennfahrerzirkus für Euch eröffnet.

SIEGfried bekommt sein peeling

SIEGfried im Erd-Rausch

Wie fühlt es sich eigentlich an, Icey, wenn man stundenlang in voller Montur und mit einem schweren (?) Helm durch die Botanik oder, noch schlimmer, durch Sandwüsten düst? Verrutscht da nicht die Frisur? Keine Lust auf eine frische Dusche, während Ihr Unmengen von Staub aufwirbelt? Keine Angst vor platten Haaren, Luigi? Das finde ich mindestens genau so mutig, wie ungewollt im Graben zu landen, durch die unbekannte Walachei zu gondeln oder auf dem Roten Platz zu landen (nein, ich glaube, es war der Start). Was aber ist schön daran, zu bibbern, ob das Auto rechtzeitig aus der Werkstatt kommt, den Papierkrempel abzuarbeiten, auf das Gewicht des Autos zu achten (vom eigenen ‚mal ganz abgesehen), mit überhitztem Kühler in der Steppe zu stehen oder andere ausgewählte Katastrophen zu erleben? Für die Antwort auf diese Frage, brauche ich mir nur die schönen Fotos von Euch im Blog anzusehen. Ihr strahlt darauf genau das aus, was kein Wort, kein Satz in Gänze zu vermitteln vermag: unbändige Freude an einem Sport, von dem ich keine Ahnung habe. In diesem Sinne: Viel Erfolg im nächsten Rennen und liebe Grüße Luci

(Ich habe Luci, eine gute Freundin aus Abiturzeiten, gebeten einen Gastblog hier zu schreiben. Und ich hatte ihn mir für schwere Zeiten aufgehoben. Und die Zeiten sind schwer, weil wir schon wieder nicht fahren können. Darüber wird auch noch ausführlich berichtet werden. Jedenfalls ist heute ein schwerer Tag, weil wir nicht in Holland antreten können und damit fast alle Chancen auf eine Medaille in den Tulpenfeldern untergehen ….. aber nur fast… wir kämpfen bald wieder weiter … das sind wir Luci schon schuldig … die glaubt auch an uns.  Text: Luigi)

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Veröffentlicht 18. April 2013 von Luigi in Uncategorized

Icey: Der Retter des Moggfrieds   Leave a comment

Endlich auf nach Itterbeck

Na, so ein Wochenende. Endlich war Siegfried wieder heil. Endlich hatten wir alles eingepackt, Pension gebucht, den Moggfried gesattelt. Endlich konnten wir wieder Rennluft schnuppern. Endlich… Wir waren so voller Vorfreude, dass uns im Nachhinein selbst die kleineren Katastrophen des Sonntages nicht die Laune ausbremsten. An dem Wochenende in Itterbeck sollt Luigi zweimal den Moggfried retten. Aber von vorn…

Als wir am Freitagmorgen, 5. Oktober, gegen 9 Uhr feststellten, dass wir doch noch eine Menge Zeug einpacken müssen und Siegfried besser vom ML gezogen wird und nicht vom Moggfried, wussten wir noch nicht, wie gut diese Wahl sein sollte. Gegen 13 Uhr hatten wir so ziemlich alle sieben Sachen beisammen, bis auf unseren Zündkerzenschlüssel – ja, auch den sollten wir später für irgendeine dieser kleinen Katastrophen brauchen. Ein bisschen Baustelle, ein bisschen Stau und ein paar Umleitungen später standen Moggfried und Siegfried nebeneinander im Fahrerlager in Itterbeck und wir saßen beim Bierchen in unserer Pension zwischen Engelsfiguren. Draußen regnete es. Den Rest des Beitrags lesen »

Icey: Die 13 ½ Leben eines Navigators   1 comment

Viele sagen: „Co-Piloten braucht kein Mensch.“ Andere sagen: „Einer muss ja die Karte halten.“ Einige fragen: „Was machen die da eigentlich?“
Und eine alte Navigatoren-Weisheit sagt: Wenn alles gut geht, redet kein Mensch über Dich. Wenn was daneben geht, bist Du meistens Schuld.
Heute weiß ich: Navigatoren brauchen ein dickes Fell, auch wenn sie in die Steppe fahren.

Vor der Silk Way 2012

1. Leben: Der Kampf mit dem Papiertiger

Papiertiger fressen Zeit

Papiertiger fressen Zeit

Im Schatten eines großen Berges von Formularen hockt ein kleiner Navigator. Das ist ein Icey. Naja, zugegeben, etwas übertrieben. Aber nach gerade einem halben Jahr auf dem Beifahrersitz, verursachte das Abenteuer schon Magengrummeln, wo mir sonst bei allem Geruckel, Geschüttel und Gebocke vom Siegfried nie schlecht wird – nein, auch nicht, wenn ich nur runter schaue. Die Formulare enttarnten sich bei weiterem Anstarren auch mehr als Papiertiger, die einfach nur viel Zeit fraßen. Die Visa für die ganze Mannschaft besorgen. Die Reise für die Mechaniker und die Vehikels klar machen, bisschen telefonieren und mailen mit Paris und Moskau. Im Prinzip die Organisation des Abenteuers.

(Bei anderen Teams mag die Aufgabenverteilung anders sein. Wir sind ein kleines Team aus fünf Leuten – Pilot Luigi, Mechaniker Meister und Cohiba, Biesty und ein Icey. Da fiel mir der Papierkrieg zu. Luigi vertrieb sich mit technischen Details die Zeit und wühlte sich durch Unmengen von Ersatzteilen. Meister und Cohiba tüfftelten am Anhänger und Moggfried. Biesty schlug sich mit Ernährungstabellen rum, schwang die Peitsche beim Training von widerwilligen Piloten und Co-Piloten. Jedes Krümelchen Zeit war verplant.)

Etwa drei Wochen vor der Silk Way hatte ich einen Großteil bewältigt. Luigi und ich jagten den letzten Stapel durchs Kabel nach Paris. Machten mehr als drei fette Kreuze im Kalender und senkten ergeben die Köpfe – Ritterschlag oder Todesurteil. Hauptsache, es klappt auch alles, an der Grenze, bei der Anmeldung in Den Rest des Beitrags lesen »

Impressum   3 comments

Ingo Kaldarasch

Hafenstrasse 21

19055 Schwerin

ingokaldarasch@aol.com

 

Bei diesem Weblog handelt es sich um ein privates Blog mit Texten, die meine persönlichen Ansichten beinhalten. Eine Gewähr für die Informationen von anderen Anbietern, auf die in meinen Beiträgen z. B. durch Links verwiesen wird,  kann trotz sorgfältiger Auswahl nicht übernommen werden (dieser Text wurde bei kristinalucius.wordpress.com/impressum/ entwendet – die muss es wissen. Sie studiert sowas :-))

Veröffentlicht 1. Februar 2012 von Luigi in Uncategorized