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Luigi: Lang anhaltende Freude – ein Blogg für Praktikus   1 comment

NK ORR Ijmuiden - Beach race 2013

Icey und Luigi mit Siegerpokalen

Nun ist Frühlingsanfang und wir haben unser erstes Rennwochenende hinter uns. Dies allein sorgt bei mir schon für Verblüffung. Ein Auto kann also zum Termin fertig sein und nicht erst 3 Monate später, um hernach dennoch zum Totalausfall zu werden. Es ist sogar der selbe SIEGfried, der uns in Russland unter Schmerzen zusammen und uns allen das Herz brach. Auch im Herbst machte er nur wenig Freude. ZICKfried , der Name war schon fast ausgemachte Sache.

Volker

Fahrer, Copilotin und Chefmechaniker

Jedoch seit letztem Wochenende ist alles anders. Ihr wisst ja gar nicht, wie cool das ist, wenn man ängstlich auf die Motortemperatur schaut und feststellen darf: „Kein Problem!“ oder wie es ist, so lange Vollgas zu fahren, bis die Strecke zum Bremsen zwingt und nicht die Geräusche aus dem Motorraum zur Vorsicht mahnen und man freiwillig vom Gas geht. Das ist jetzt vorbei !! Yeahh !!

SIEGfried war im Winter beim Doc. Der hat was drauf und heißt Volker Lang von der Firma Praktikus GaLaBau Inh. Matthias Beyer aus Schwerin. Viele viele Stunden nahm er  ihn auseinander. Ich konnte mir nicht immer vorstellen, dass dies alles wieder ein Auto werden könnte. Es brauchte auch noch viele neue Teile, um dem SIEGfried wieder das SIEGen beizubringen. Also dieser Blogg hier gehört den Praktikus Jungs und wir wollen DANKE sagen. Top-Job, so kann das was werden.

P.S.: Sonntag haben wir gewonnen mit bissi Glück und guter Fahrerei, Samstag … da war auch was, hab ich aber vergessen …

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Luigi: Moskau – Elista ….. das war`s ! Teil 2   Leave a comment

Tempo 90 – linke Spur

Wir rollten am Haken ins Biouvac von Volgograd. Nicht, dass nicht viele andere dies auch schon erlebt hätten. Ich gebe zu, dass tut wirklich richtig weh – überall stehen die Teams und bauen an ihren Autos für den nächsten Tag und wir rollten lautlos an ihnen vorbei. LAUTLOS mit nem V8.

Bei der Flugplatzfeuerwehr auf einem geschotterten Platz (der wurde mit Sicherheit nur für die Silkway geschottert) durften wir mit einem C-Schlauch unseren SIEGfried säubern, so gut es geht. Wir hatten schließlich schon getankt für morgen. Da sollte auch Auto sauber sein. Wir waren sowieso überrascht, dass nahezu alle Teams ihre Autos jeden Tag bitzeblank ins Rennen geschickt haben. Da haben sie viel Zeit drauf verwendet.

Unser kleines Lager

Nun denn, Mike, Cohiba und Biesti erwarteten uns bereits am Basislager mit hängenden Köpfen. Wir hingen unsere daneben und guckten gemeinsam ne Runde in den russischen Boden. Ein Wettbewerb mit anderen konnte die Rallye nicht mehr werden. Wir hatten nun 50 Strafstunden, aber ein gemeinsamer Kampf um trotz alledem anzukommen, den konnten wir aufnehmen.  Und 5 Minuten nach der Ankunft rissen sich alle zusammen und waren wieder fleißig, wie die Bienen. Mike und Cohiba zerlegten den Wagen in alle Einzelteile und untersuchten alles peinlich genau, tauschten Teile aus. Das Kühlwasser verloren wir, weil Den Rest des Beitrags lesen »

Icey: Die 13 ½ Leben eines Navigators Teil 2   2 comments

4. Leben: Visa für Abenteurer

Champagner über Moskau

Champagner über Moskau

Noch ein kurzer Fotogruß aus Travemünde: Mechaniker und TV-Mensch warten. Bis hierhin alles schick. Dann verschluckte die Fähre unseren Stoßtrupp. Nur eine Linie ihres GPS im Internet zeichnete ein Lebenzeichen vorbei an Fehmarn in Richtung Helsinki und weiter. Stopp.

Unser Stoßtrupp an der russischen Grenze. Atem anhalten. Visa, Papiere, Listen …

Wochen zuvor hatte die russische Botschaft wegen der Visa Stress gemacht. Die vom Veranstalter ausgegebenen Papiere waren unzureichend, die Bearbeitung hätte zu lange gedauert und überhaupt. Ich spreche kein Russisch, einzig „Na sdorowje“. Naja, damit wird man zwar betrunken, aber kriegt keine Visa. Die geduldige aber nachdrückliche Russin in einem Schweriner Reisebüro war unsere Rettung. Nach einem stundenlangen Gespräch mit Händen und Füßen – sie sprach nur wenig Deutsch – Telefonaten mit Paris, Moskau und der russischen Botschaft in Hamburg hatten wir dann die Lösung gefunden.

Drei Wochen später Den Rest des Beitrags lesen »

Luigi: Der mit dem MOGG rollt …   Leave a comment

MOGGfried auf dem Feld

MOGGfried auf dem Feld

In Delegationstärke sind wir angetreten, Icey, Mike Schütte, Sohn Max – ich durfte auch mit. Obwohl wir im Winter zweimal zu Besuch waren, war es doch etwas besonderes im One-Way-Mietwagen zu sitzen und zu wissen: Zurück bringt uns der MOGGfried, der Alleskönner, die 1:1 Kopie vom Special Mechanics Werkstattmobil. Unterwegs eine SMS von Andre: „Beeilt Euch, die Sonne geht gleich unter!“ Wir verzichteten auf den letzten BAB-STOP und schlugen um 17:30 Uhr im Basislager der Special Mechanics auf.

Da stand er. Boah, sooo groß hatte ich ihn gar nicht in Erinnerung. Wow, was ein Ding!! 3,40m hoch, 6,30m lang und 2,60m breit !! Und was wir da an technischen Lösungen sahen, lies mich leiser werden. Wir hielten inne. Ja, eine Werkstatt auf Rädern war das Ziel, aber so etwas …. Den Rest des Beitrags lesen »